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Vereinigung der Spargelanbauer Westfalen-Lippe – Saison 2016: Gut verlaufen

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Die Saison 2016 verlief aus Sicht der Vereinigung der westfälisch-lippischen Spargelanbauer gut. Das stellte Willy Kreienbaum, Sassenberg-Füchtorf, Vorsitzender der Vereinigung, bei der Mitgliederversammlung Mitte Dezember in Münster-Wolbeck fest.

„Allerdings verlief die Ernte sehr ungleichmäßig“, ist die Erfahrung von Kreienbaum. Nach einem kalten April spielte das Wetter bis zum sehr frühen Pfingsttermin mit, danach sorgte auch der große Regen dafür, dass der Rest der Saison bis zum 24. Juni, dem traditionellen Spargelsilvester, im Sande verlief. Die Preise lagen deutlich über denen des Vorjahres – dieses Preisniveau benötigten die Spargelproduzenten allerdings auch, weil die Ernte des edlen Gemüses nach wie vor aufwendige Handarbeit ist. „Der Mindestlohn war für uns das wichtigste Thema in den vergangenen Jahren“, so Kreienbaum.

Mit den Wahlen zum Vorstand wurde die Mitgliederversammlung geschlossen. Mit Fritz Borgmeyer, Dissen, stellte sich das Vorstandsmitglied der ersten Stunde und bis dato der Stellvertreter im Gremium, nicht mehr zur Wahl. Dr. Peter Komp, ehemaliger Geschäftsführer der Vereinigung, zeigte Borgmeyers Engagement für den Spargelanbau im Lande in einer Laudatio auf. Hans-Josef Brautmeier, Delbrück, wurde als neues Vorstandsmitglied einstimmig gewählt. Ebenfalls einstimmig wurde Matthias Kleiner, Bocholt, für weitere drei Jahre in seinem Vorstandsamt bestätigt.

Bevor allerdings die Fachvorträge starteten, freute sich die Präsidentin des noch jungen, verschmolzenen Landesverbandes Gartenbau Nordrhein-Westfalen, Frau Eva Kähler-Theuerkauf, die Spargelanbauer in diesem Jahr das erste Mal begrüßen zu dürfen. Die bekennende Spargelliebhaberin lobte vor allem die vorbildliche Öffentlichkeitsarbeit, die durch die Spargelstrasse NRW geleistet wird und die natürlich durch die Spargelkönigin NRW eine großes Präsens beim Verbraucher und in der Presse zeigt. Sie versprach, sich für Interessen und Anliegen der Anbauer einzusetzen, um gemeinsam mit dem Gartenbau in NRW eine schlagkräftige, zukunftsorientierte und langfristig finanzierbare Verbandstruktur zu formieren.

Die Anforderungen für Kassen ab Januar 2017 und der Rationalisierung des Anbaues unter Folien waren Themen des Spargelseminars, die von vielen Zuhörern der gut besuchten Veranstaltung aufmerksam verfolgt wurden, so wie die vielen Fragen zu diesen Themen bewiesen. Mit aktuellen Versuchen und Informationen aus der Beratung, vorgestellt von Ralf Große-Dankbar und Carsten Wenke, den beiden Spargel-Spezialberatern der Landwirtschaftskammer NRW, sowie einem Rückblick in die Kulturgeschichte des edlen Gemüses und einer Einschätzung zum derzeitigen Stand beim Grünspargel, bot der Tag in Münster-Wolbeck viele neue Denkanstöße.

Bild: Der Vorstand der westfälisch-lippischen Spargelanbauer verabschiedet mit Fritz Borgmeyer, Mitte, ein engagiertes Mitglied der ersten Stunde. Von links nach rechts: Mathias Brauckman-Berger, Vorsitzender Willy Kreienbaum, Dr. Peter Komp, ehemaliger Geschäftsführer, der die Laudatio hielt, Dirk Buchmann, Geschäftsführerin Anke Knaup, Rainer Hollenbeck und Hans Josef Brautmeier als neues Vorstandsmitglied.

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Spargelsaison endet am 24. Juni – Genießer decken sich jetzt noch ein

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„Kirsche rot, Spargel tot“ weiß der Volksmund. Damit spielt er auf den sogenannten „Spargelsilvester“ am Johannistag, den 24. Juni an. Traditionell wird an diesem Tag der letzte Spargel gestochen damit sich die Pflanze für den Rest des Sommers erholen kann.

Spargel gehört botanisch gesehen zu den Stauden. Nach dem 24. Juni lässt man die edlen Stangen wachsen – im Sommer sind sie dann bis zu 2 m hoch und erinnern an hellgrüne Tannenbäume. Gleichzeitig schöpft die Pflanze in dieser Zeit die Kraft, die sie braucht um im nächsten Frühjahr wieder viele der weißen Stangen zu bilden, die Gourmets so schätzen. In Nordrhein-Westfalen war die Spargelernte in diesem Jahr nach Information der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen leicht unter dem Durchschnitt. Der doch recht kalte April und der viele Regen, der für die Abkühlung des Bodens sorgte, sind für diese Bilanz verantwortlich. Dank der aktuell guten Temperaturen gibt es jetzt aber genug Spargel in sehr guter Qualität – jetzt ist die richtige Zeit um sich für die kommende lange Durststrecke ohne Spargel zu bevorraten. Geschälter Spargel lässt sich ganz einfach einfrieren. Und dann kann man den „Held vom Feld“ mit gutem Gewissen auch nach der Saison noch genießen.

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Spargel: Der Countdown läuft! Edelgemüse jetzt günstig bevorraten

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Jetzt ist genau die richtige Zeit um weißen und grünen Spargel günstig einzukaufen und zu bevorraten. „Dank der milden Witterung haben wir zurzeit ein sehr gutes Angebot bei Spargel“, erklärt Carsten Wenke, Münster. Der Spargelexperte ist Berater bei der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen und ständiger Gast bei den Spargelbauern der Spargelstrasse NRW. „Wer einfrieren oder einkochen will sollte jetzt kaufen“, empfiehlt der Fachmann. Nach dem doch recht kalten April hat sich der Spargel in den letzten Wochen sehr gut entwickelt. Am Johannistag am 24. Juni, wird traditionell der letzte Spargel gestochen, damit sich die Staude über den Sommer für das nächste Jahr erholen kann. „Das eine oder andere Spargelfeld wird in diesem Jahr sicher früher aus der Produktion gehen“, vermutet Wenke – und dann ist wegen geringerer Mengen ein Preisanstieg zu erwarten. Der Grund für den früheren Ausstieg ist einfach: Viele Betriebe decken die Spargeldämme im März und April mit Folien ab um das empfindliche Edelgemüse vor der Kälte zu schützen. Dadurch kann die Delikatesse vom Feld früher angeboten werden, doch die Pflanzen bekommen dann auch früher ihre verdient Pause.

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Pauline I eröffnet Spargelsaison in NRW – Neue Repräsentantin für edles Gemüse

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Ab sofort kommen die Genießer in Nordrhein-Westfalen wieder voll auf ihre Kosten: Die Spargelsaison 2016 wurde jetzt mit der Krönung von Pauline I in Köln offiziell eröffnet. Landwirtschaftsminister Johannes Remmel und Willy Kreienbaum, Vorsitzender der Vereinigung der Spargelanbauer Westfalen-Lippe e.V., führten die 20jährige Bielefelderin offiziell in ihr Amt ein. Als Pauline I wird Pauline Wißbrock den heimischen Spargel auf Festen, bei offiziellen Anlässen und vielen anderen Aktionen in den beiden nächsten Jahren im Auftrag der Spargelstrasse NRW repräsentieren. Die Spargelstrassse NRW ist ein Informationsportal rund um das edle Feldgemüse, das von den Mitgliedern der Vereinigung der Spargelanbauer Westfalen-Lippe 2005 ins Leben gerufen wurde. 18.000 Tonnen Spargel wurden im letzten Jahr in NRW von rund 400 Anbauern auf rund 3500 Hektar Fläche geerntet und zu mehr als zwei Dritteln direkt ab Hof, über Wochenmärkte und saisonale Verkaufsstände an die Kunden verkauft. Spargel ist in Deutschland das Feldgemüse Nummer eins – kein Wunder, enthalten 100 Gramm Spargel doch sehr viele Vitamine, Ballaststoffe und Mineralstoffe wie Phosphor, Kalium, Kalzium, Natrium, Magnesium und Eisen bei nur knapp 20 Kalorien. Bis zum „Spargelsilvester“, dem Johannistag am 24. Juni, können die Liebhaber der weißen und grünen Stangen deshalb schlemmen ohne sich große Sorgen um ihre Figur machen zu müssen. Im Durchschnitt kaufte übrigens jeder Deutsche im letzten Jahr 2,18 Kilogramm Spargel, dabei wird der grüne Spargel, der über der Erde wächst, immer beliebter.

 

Ansprechpartner

Pressekontakt

Spargelstrasse NRW
Germaniastr. 53
44379 Dortmund

Christiane James
Telefon: 02834 984727
Telefax: 02834 984728
E-Mail: its-jam@t-online.de

Pressetexte und Fotos

Spargel-Saisoneröffnung 2019

Hier finden Sie die Pressetexte und Fotos (bitte mit Quellenangabe: Spargelstrasse NRW) zur offiziellen Spargel-Saisoneröffnung vom 10. April 2019 in Mülheim/Ruhr. Eine Bilderauswahl der Veranstaltung steht ab 16 Uhr zum Download bereit.

 

Fotos Saisoneröffnung 2019 Pressemappe (PDF-Datei)

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