Spargel-Geschichte
Spargel ist eine traditionsreiche Pflanze aus dem Mittelmeerraum
und Vorderasien. Als erstes wurde der auch heute noch verzehrte
Stachelspargel asparagus acutifolius gepflückt und vermarktet.
Erst später kam asparagus officinalis, der wesentlich dickere
Stangen bildet, hinzu. Cato hat etwa 160 vor Christi Geburt in
seinem Buch "De agri cultura" beschrieben, wie Spargel
anzubauen ist, damit er nicht mühsam in der Feldmark gesucht
werden muss.
Die Römer haben diese Gemüseart sehr geliebt, sonst
hätten sie sich nicht so intensiv mit seiner Anbaumethodik
befasst. Auch in den eroberten Provinzen wollten Menschen, die
es sich leisten konnten, nicht auf diese Delikatesse verzichten.
So wurde vor kurzem bei Ausgrabungen in Trier ein Preisschild
gefunden, das etwa auf das 2. Jahrhundert nach Christi Geburt
datiert ist.
Das ist der erste sichere Nachweis für die Produktion von
Spargel in Deutschland. Auch sonst wurde der Spargel im Altertum
noch häufig genannt, bei Agronomen, Medizinern, Köchen
und auch bei Dichtern.Das Christentum hielt vom Luxus nicht viel.
Darum tauchte der Spargel im Mittelalter erst sehr spät als
Speise wieder auf. Vorher war er vor allem Heilmittel, harntreibend,
Hüftleiden lindernd. Aber sehr bald wurde er an den Höfen
als Feingemüse geschätzt. Ludwig XIV. verlangte von
seinem Koch mitten im Winter ein Menü mit Spargel.
Spargel
- Chronik
vor 500 v. Chr.: Verwendung des Spargels als Heilpflanze
vermutlich in China, Persien und Griechenland
um 400 v. Chr.: Hippokrates erwähnt wilden Spargel
als Heilpflanze
um 160 v. Chr.: Cato verfasst die erste Spargelanbauanleitung
um Chr. Geburt:Apicius fertigt das erste schriftliche Spargelrezept
um 900: Im Benediktinerkloster St. Gallen wird Spargel
für die Apotheke gezogen
um 1100: Der Byzantiner Seth erwähnt Spargel als Heilpflanze
ab 1484: Ausführliche Behandlung des Spargels in Kräuterbüchern
in 1565: Erster urkundlich erwähnter Anbau von Spargel
in Deutschland - im Lustgarten zu Stuttgart
um 1750: Beginn der "Massenproduktion" von Spargel
um 1760: "Entdeckung" des Bleichspargels
in 1852: Erste Dosenkonservierung des Spargels in Braunschweig
in 1926: Die "Deutsche Spargelhochzuchtgesellschaft"
wird in Osterburg errichtet
in 1972: Gemeinsame "Spargelvorschriften" gelten
innerhalb der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft
in 1985: Das "Deutsche Spargelmuseum" wird in
Schrobenhausen eröffnet
Quelle: "Spargel, Geschichte-Anbau-Rezepte" von Englert
und Wodatz
Gesundheitliche
Bedeutung des Spargels
Wir kennen Bleichspargel und Grünspargel.
So lange die Triebe unterirdisch wachsen, bleiben sie weiß,
sobald sie ans Tageslicht kommen, ergrünen sie. Das kann
bei ein und derselben Pflanze geschehen.
Spargel ist kalorienarm und hat viele Ballaststoffe, die für
die Verdauung dringend benötigt werden. 100 g Spargel enthalten
nur 17 Kalorien. Trotzdem ist er reich an Kohlenhydraten, Mineralstoffen
wie Phosphor, Kalium, Kalzium, Natrium und Eisen.
Er enthält auch Vitamine, wie das für
die Augen wichtige Vitamin A, dann eine Reihe Vitamine aus dem
B-Komplex und selbst Vitamin C. Letzteres vor allem in den Spargelspitzen.
Ein Pfund Spargel deckt den Tagesbedarf an Vitamin C. Vitaminreicher
ist der grüne Spargel, da er bereits assimiliert hat. Schließlich
befinden sich in dem Gewebe noch schwefelhaltige ätherische
Öle, ein stark riechender Stoff, der Merkapthan heißt
und für den typischen Geschmack verantwortlich ist.
Wer sich gerne gesund ernähren möchte,
sollte Spargel essen. Was bei dem hervorragenden Geschmack sicher
nicht schwer fällt. Er ist für Diabetiker eine hochwertige
Kost. Das gesunde Gemüse regt den Stoffwechsel an, wie an
einer gesteigerten Harnausscheidung zu erkennen ist.
Dabei werden Schlacken- und Giftstoffe aus dem Körper geschwemmt,
das Blut gereinigt und die Funktion vieler Organe wie Leber, Nieren
und Lunge gefördert.
Die
Farbenlehre des Spargels : von weiß bis violett nach grün
Spargel wird in Deutschland überwiegend als weißer Spargel
angeboten; daher die Bezeichnung Bleichspargel.
Die weiße Farbe behält der Spargel, weil kein Licht an
den Spross kommt. Der sandige Boden wird zu einem Damm aufgeschüttet.
Dadurch erreicht der Spargelbauer, dass die Sprossen durch das Erdreich
wachsen müssen und im Dunkeln bleich und zart bleiben.
Kurz bevor die Köpfe die Erdkruste durchbrechen,
werden die Stangen mit dem Spargelmesser gestochen. Sobald Licht
an die Spargelspitzen gelangt, verfärben sie sich durch den
Farbstoff Anthocyan bläulich-rot bis violett.Auf
diese Weise wird der Spargel überwiegend in Frankreich geerntet
und auch nach Deutschland importiert. Wächst der Spargel vollständig
überirdisch, so wird er durch den Farbstoff Chlorophyll grün
(Grünspargel).
Der Grünspargel wächst gut auf humosen Standorten. Das
grüne Edelgemüse hat im heimischen Feldanbau erst einen
geringeren Stellenwert (5 Prozent). Deshalb kommen zu uns Importe
aus Italien, Spanien, Ungarn, Frankreich und sogar aus den USA und
Neuseeland. Die Stangen des Grünspargels sind dünner und
leichter als die weißen Spargelstangen.
Zum Preis steht der grüne Spargel der weißen
Variante nicht nach, doch bietet er einige andere Vorteile: Es
entfällt ein Großteil der Schälarbeit und der
Geschmack ist intensiver. Besonderheiten zur Spargelpflanze und
zum Anbau
Dass der Spargel ein besonderes Gemüse ist, liegt schon an
der intensiven Pflege und Handarbeit, die in der einzelnen Stange
steckt. Der Spargelanbau ist sehr arbeitsaufwendig.
Im ersten Jahr werden aus Samenkörnern Jungpflanzen gezogen.
Da die Spargelpflanzen nicht auf den gleichen Flächen bleiben,
auf der sie ausgesät wurden, muss eine andere Fläche
vorbereitet werden. Auf der vorgesehenen Fläche wird Kompost
oder Mist ausgebracht und anschließend eine Tiefenlockerung
des Bodens durch geführt.
Damit der Boden auch locker bleibt, erfolgt eine Gründüngung
mit tiefwurzelnden Pflanzen (zum Beispiel Ölrettich). Nach
dem Vorbereitungsjahr werden im darauf folgenden Frühjahr
die einjährigen Spargeljungpflanzen in ca. 20 cm tiefen Pflanzgräben
gesetzt. Aus ihnen entwickelt sich in der Erde die Wurzel und
oberirdisch das Spargellaub.
Im Herbst wird dieses Spargellaub abgehäckselt, in den Boden
eingearbeitet und dient dem Boden als zusätzlicher Gründünger.
Im dritten Jahr wird die halbe Saison geerntet und im darauf folgenden
vierten Jahr bringt das Spargelfeld schon fast den vollen Ertrag.
Der Bleichspargel wird gerne auf leichten Sandböden angebaut,
aber es eignen sich auch schwere Böden, solange diese steinfrei
und siebfähig sind. Bei schweren Böden ist allerdings
der Einsatz von Folien unabdingbar.
Die Pflanze besitzt Speicherwurzeln. Hier werden die Vorratsstoffe
gespeichert, die dann für die Ausbildung neuer Spargelstangen
im Folgejahr benötigt werden.
Was
lange währt, wird endlich gut
Spargel ist eine Staude und gehört zur Familie der Liliengewächse.
Im ersten Standjahr baut die Spargelpflanze ein fleischiges Wurzelsystem
auf. Erst im zweiten Kulturjahr können erstmals einige Spargelstangen
geerntet werden.
Mai 2003:
Aussaat, Jungpflanzenanzucht ca. 180.000 Pflanzen je ha
April 2004
1. Standjahr:
Jungpflanzen werden gerodet und auf eine künftige Ertragsfläche
gepflanzt
ca. 15.000 - 20.000 Pflanzen je ha
April/10. Mai 2005
2. Standjahr:
2. Aufwuchsjahr,
1. Anhäufeln und Beginn mit einer kleinen Ernte
April/30. Mai 2006 3. Standjahr:
3. Aufwuchsjahr,
Ernte bis Ende Mai
April bis 24. Juni 2007 4. Standjahr:
1. Vollertragsjahr
2007 bis 2012
Hauptertragsjahre
ab 2012:
zunehmende Alterung der Spargelanlage,
abnehmender Ertrag und schwache Sortierungen
Rodung u. Neuanlage
Die
Ernte
Die deutsche Erntesaison beginnt - je nach Witterung - Anf./Mitte
April und endet am 24. Juni, dem Johannistag, auch Spargelsilvester
genannt. Spargelernte bedeutet körperliche Arbeit.
In mühevoller Handarbeit wird der Spargel je nach Anbaumethode
und Witterung täglich (1-2 mal) gestochen. Nur der erfahrene
Spargelstecher erkennt an den Rissen in der Erde, wo eine Stange
kurz vor dem Durchbruch ist. Die Stangen werden gestochen, bevor
sie die Erde durchbrechen. Im Dunkel des Erdreiches bleiben sie
weiß und zart. Sobald sie aus der Erde ans Licht gelangen,
verfärben sie sich violett. Dieses wird vom Kunden nicht
gewünscht.
Die Spargelstange wird mit der Hand freigelegt und etwa 2 - 3
cm über dem Wurzelstock mit einem speziellen Spargelmesser
abgestochen. Diese Arbeit muss zügig aber auch sorgfältig
durchgeführt werden, sodass einerseits eine wirtschaftliche
Flächenleistung erzielt wird und zum anderen nachwachsende,
benachbarte Stangen nicht vorzeitig beschädigt und damit
für eine spätere Ernte entwertet werden. Nach dem Stechen
wird das entstandene Erdloch wieder mit einer Glättkelle
zugeschüttet und die Oberfläche glatt verstrichen.
Die Ernte erfolgt früh morgens und nochmals abends. Bei dem
Einsatz von schwarz-weiß-Folie kann das Ernteintervall -
je nach Witterung - auf 24 bis 48 Stunden ausgedehnt werden. Nach
der Ernte werden die Spargelstangen zeitnah in die Aufbereitungshalle
gebracht und in Eiswasser auf etwa 2°C herabgekühlt,
um so die Frische und Qualität zu erhalten. Danach wird die
Ernteware gewaschen und nach Handelsklassen sortiert. Neben der
ursprünglichen Handsortierung, die noch in Kleinbetrieben
vertreten ist, wird die Masse des Spargels mittlerweile mit halb-
oder vollautomatischer Sortiertechnik sortiert.
Nach der Ernte nutzt die Spargelpflanze den Sommer, um sich zu
erholen und neue Kraft zu schöpfen. Die während der
Krautphase gebildeten notwendigen Reservestoffe werden im Herbst
wieder in die Speicherwurzeln eingelagert. Die Grundlage für
die Spargelente in diesem Jahr wurde also bereits im Vorjahr gelegt.
Die Spargelsaison ist kurz, für viele Feinschmecker zu kurz.
Deshalb gilt es, das qualitativ hochwertige Angebot an deutschem
Spargel, in der Zeit von April bis zum 24. Juni auszunutzen, bevor
man die Stangen wieder durch die Dämme wachsen und das grüne
Spargelkraut bilden lässt.
Neue Techniken im Spargelanbau
In NRW gibt es nicht nur Vermehrer von Spargeljungpflanzen,
sondern eine Vielzahl von Firmen, die nahezu alle technischen
Geräte zur Spargelkultur herstellen und anbieten. Alleine
die technischen Entwicklungen der vergangenen Jahre sind beachtlich.
Hier sind unter anderem zu nennen: Dammfräsen; Folienlege-
und Folienwickelgeräte; Beregnungstechnik; Kühltechnik;
Schälmaschinen; Erntehilfen sowie vollautomatische Spargelwasch-
und Spargelsortiermaschinen bis hin zum Spargelvollernter.
Einsatz
von Folien
Zunehmend werden in den vergangenen Jahren die Spargeldämme
mit Folie abgedeckt. Sobald der Boden befahrbar ist, Ende März/Anfang
April, wird die Folie mit Legegeräten verlegt. Grundsätzlich
ist die durchsichtige Folie und die schwarz-weiße Thermofolie
zu unterscheiden.
Durchsichtige Folie (auch Antitaufolie genannt)
Diese Folie wirkt wie ein Gewächshaus. Mit den Sonnenstrahlen
wird dadurch der Erntezeit-punkt vorverlegt. Etwa 150 bis 200
Hektar werden in Westfalen-Lippe mit der Antitaufolie abgedeckt.
Tendenz abnehmend, da im Gegensatz zu den schwarz- weißen
Folien keine Unkrautunterdrückung auf dem Damm stattfindet
und keinerlei Steuerung der Dammtemperatur bei wechselnden Witterungsverhältnissen
(Temperaturwechsel) möglich ist.
Schwarz-weiße Folie
Die schwarze Seite der Folie erwärmt den Boden langsamer
als die durchsichtige. Dafür wird die Wärme aber länger
im Boden gespeichert. Diese positive Eigenschaft nutzt der Anbauer,
um auch bei kühleren Temperaturen dem Verbraucher frischen
Spargel in ausreichenden Mengen und Qualitäten anbieten zu
können. Die Wärme wird besser im Boden gespeichert und
dadurch ein gleichmäßigerer Ernteverlauf erreicht.
Da der Boden von der Folie abgedeckt ist, können auch keine
Unkräuter wachsen und somit kann der Anbauer auf den Einsatz
von Pflanzenschutzmittel verzichten. Während die durchsichtige
Folie (Antitaufolie) bei der Ernte durchgestochen wird, kann die
schwarz-weiße Folie über mehrere Jahre eingesetzt werden.
Ein weiterer Vorteil der schwarz-weißen Folie ist, dass
bei sehr hohen Temperaturen die Folie auf die weiße Seite
gewendet werden kann. Die weiße Oberfläche reflektiert
die Sonnenstrahlen und der Spargeldamm wird dadurch deutlich kühler.
Die Tageserntemengen können so gesteuert werden. Darüber
hinaus lässt sich die Qualität der Spargelstangen deutlich
verbessern, da hitzebedingte Symptome (Aufblüher, verbrannte
Köpfe, hohle Stangen vermieden bzw. reduziert werden können.
Zu Verfrühungszwecken werden schwarz-weiße und durchsichtige
Folien in Form von Doppelabdeckungen kombiniert eingesetzt.
Folientunnel
Eine Optimierung der Erntzeitverfrühung bietet neuerdings
im Einsatz befindliche Folientunnel. Direkt über dem schwarz-weiß
abgedeckten Spargeldamm wird mittels Federstahlbügeln und
durchsichtiger Folie ein zusätzlicher Minifolientunnel errichtet.
Das Luftpolster zwischen Spargeldamm und Folie bewirkt ein Treibhauseffekt
in Kleinformat. Der Boden unter dem Tunnel kann sich somit schneller
erwärmen und kühlt in der Nacht nicht so stark aus,
wie bei den herkömmlichen Folienabdeckungen. Durch den Einsatz
von Minitunneln im Spargelanbau kann der Erntezeitpunkt im Vergleich
zur schwarz- weißen Folienabdeckungen nochmals um 7 bis
14 Tage vorverlegt werden. Derzeit werden etwa 400 ha Spargelanbauflächen
in Nordrhein-Westfalen (ca. 2000 ha in der BRD) mit Folienminitunnel
abgedeckt mit weiterhin positiver Tendenz. Denn die Spargelanbauer
werden auch zukünftig jede wirtschaftliche vertretbare Möglichkeit
nutzen, um möglichst früh im Jahr frischen heimischen
Spargel anbieten zu können.
Einsatz
neuer Stechmesser
Um dem Spargelbetrieb eine möglichst hohen Anteil qualitativ
hochwertiger Spargelstangen je Anbaufläche und dem Spargelstecher
eine hohe Erntemenge zu ermöglichen, wird ein neu konzipiertes
Spargelmesser verwendet. Dieses besitzt eine v-förmig eingekerbte
Klinge und einen mit 30° Ausstellungswinkel abgekrümmten
Klingenkopf, sodass der Spargelstecher jede einzelne Spargelstange
selektiv ernten kann ohne benachbarte, nachwachsende Stangen zu
verletzen und damit zu entwerten. Dabei wird das Spargel-messer
von oben an die zu stechende Spargelstange herangeführt und
nicht von der Seite wie früher. Die V-Klinge verhindert zudem
ein Abrutschen von der Stange vor dem Durchstoßen
Vereinigung der Spargelanbauer
Seit 1990 besteht die Vereinigung der "Spargelanbauer
Westfalen-Lippe (SWL)" mit Sitz in Dortmund/Münster
und betreut 170 Mitglieder. Der SWL will ausschließlich
den heimischen Spargelanbau fördern und sichern. Ziele und
Aufgaben der Vereinigungen sind:
1. Beratung und Betreuung der Mitglieder bei Fragen
des Umwelt-, Boden- und Wasserschutzes
2. Unterrichtung der Mitglieder über aktuelle kulturtechnische
Fragen im Spargelanbau
3. Förderung der Qualität und des Absatzes bei Spargel,
unter anderem durch
4. Intensivierung der Zusammenarbeit mit Züchtern, Forschungseinrichtungen
und anderen Spargelvereinigungen sowie
5. Zusammenarbeit mit Behörden, Organisationen und der Industrie
in Fragen des Spargelanbaues und -absatzes.
2005 hat die Spargelvereinigung Westfalen-Lippe
e.V. mit Unterstützung des Ministeriums für Umwelt und
Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes NRW
die "Spargelstrasse-NRW" ins Leben gerufen, in der sich
mittlerweile knapp 150 Spargelanbaubetriebe aus ganz NRW zusammengeschlossen
haben.
Beratungsangebote der Landwirtschaftskammer
NRW im Spargelanbau
Die Beratung der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen basiert
auf einzelbetrieblichen Beratungsverträgen. Je nach Umfang
des gebuchten Beratungspaketes können betriebsspezifische
Einzelberatungen (vor Ort und am Telefon), Gruppenberatungen,
Informationsfaxe und Fachexkursionen in Anspruch genommen werden.
Die Beratungsleistungen werden für die Betriebsbereiche Kulturführung,
Betriebswirtschaft, Marketing, Sozioökonomie, Arbeitswirtschaft
und Technik angeboten.
Für Spargelbetriebe, die eine regelmäßige intensive
Beratung durch einen Berater wünschen, kann die Anzahl der
vereinbarten Betriebsbesuche pro Jahr individuell erhöht
werden. Im Rahmen dieses Vertrages stehen auch andere Spezialberater
des Gartenbauzentrums, des Pflanzenschutzdienstes oder anderer
Einrichtungen der Landwirtschaftskammern zur Verfügung. Der
Schwerpunkt der Beratung wird in Zukunft weniger in der Einstiegs-
oder Umstellungsberatung liegen. Im Vordergrund wird verstärkt
die kultur-technische Beratung stehen und hier insbesondere der
Pflanzenschutz. Nachgefragt sind ebenfalls die betriebswirtschaftliche-
und arbeitswirtschaftliche Beratung , da der Kostenkalkulation
im Rahmen der Betriebsführung zukünftig erhebliche Bedeutung
zukommt. Insbesondere die effektive Organisation der Ernte und
die Aufbereitung des geernteten Spargels sind hierbei zu nennen.
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