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Spargel- Einkauf
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Spargel
Kulinaria
Spargel bedeutet heute
schon lange nicht mehr nur die weißen Stangen mit Butter,
Hollandaise, Schinken und Petersilie zu servieren. Die
Variationsbreite reicht von Spargelpizza, -tarte, -auflauf
oder -gratin bis zu gebratenem Spargel mit diversen
Kräutern und Gemüse.
Als Begleiter zu den
edlen Stangen sind alle Fleischarten, kurzgebraten oder
als Bratenstück, als Ragout oder Ragout fin denkbar.
Auch Eier oder Käse passen zu weißem und grünem Spargel.
Mut zum Ausprobieren lohnt sich hier immer.
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Spargel
A-B-C
Klasse statt Masse
Spargel wird in drei
Handelsklassen verkauft:
Klasse Extra
Klasse I
Klasse II
Die Handelsklassenverordnung legt eine Qualitätseinstufung
der Produkte über diese Klassen fest.
Deutsche Spargelerzeuger
sortieren in der Regel nach Maßstäben, die noch über
den EU-Normen liegen.
Beurteilt wird unter
anderem die Beschaffenheit der Köpfe, der Stangen und
der Schnittenden.
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Wettlauf
mit der Zeit
Die Spargelsaison
ist kurz, für viele Feinschmecker zu kurz. Deshalb gilt
es, das hervorragende Angebot an deutschem Spargel, in
der Zeit vom Anfang/Mitte April bis zum Johannistag (Spargelsilvester),
dem 24. Juni, voll auszunutzen.
Das wichtigste Ziel der Spargelanbauer ist, den Kunden
ein qualitativ hochwertiges Produkt anzubieten. Damit
die Spitzenqualität des Spargels erhalten bleibt, muss
die Zeitspanne zwischen dem Stechen und dem Verzehr so
kurz wie möglich gehalten werden. Dieses Ziel wird durch
perfekte Abläufe von der Ente über Waschen, Sortieren,
Abpacken und den bevorzugten Absatzweg der Direktvermarktung
erreicht. So kann der Kunde sich auf das SpitzenErlebnis
Spargel freuen - garantiert ausgezeichnete Qualität, der
typische feine Geschmack und viele wertvolle Nähstoffe.
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Spargel
ein Genuss
Beim Kauf sollte auf Frische
geachtet werden. Wer den Spargel nicht gleich verzehren
will, wickelt ihn in ein feuchtes Tuch und legt ihn
in das Gemüsefach des Kühlschranks. Dort bleibt er einige
Tage frisch. Dennoch gilt: gleich verzehrt schmecken
die Stangen am besten. Der
Geschmack des Spargels ist mild, was auf seinen Zuckergehalt
zurückzuführen ist. Spargel eignet sich sehr gut, ihn
mit anderen Produkten zuzubereiten. Je nach Geschmacksrichtung
werden eine kräftige Gegenkomponente wie geräucherten
Schinken oder Räucherlachs oder zarte Beilagen wie gekochter
Schinken bevorzugt. Ein Spargelmenü ist etwas Besonderes,
deshalb schmeckt ein Glas Wein besonders gut dazu. Milde
Speisen verlangen einen milderen Wein. Geeignet sind
halbtrockene oder Kabinettweine.
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Spargel-Frische-Test
Für Spargel gilt: Je frischer, desto köstlicher. Am besten
schmeckt dieses Edelgemüse, wenn es direkt vom Feld in
den Kochtopf kommt. Die Frische der Stangen kann beim
Kauf an den Schnittstellen überprüft werden. Diese sollten
glatt sein, hell und möglichst saftig aussehen, nicht
eingetrocknet oder verschrumpelt.
Häufig wird der Spargel als Bündel angeboten. Die Schnittenden
sind mit Papier umhüllt. Wer solchen Spargel kaufen will,
sollte das Verkaufspersonal bitten, das Bündel auszupacken,
damit die Frische überprüft werden kann. |
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Gesunder
Genuss
Kalorienarm, nährstoffreich,
kaum Fett eine Menge Ballaststoffe und viel wertvolle
Flüssigkeit - all das kennzeichnet Spargel. Er schmeckt
köstlich und sättigt ohne dick zu machen, denn 100 g
Spargel enthalten nur 17 Kalorien. Die B-Vitamine B1,
B2 und Folsäure sind unentbehrlich für Nerven Leistungsfähigkeit,
schöne Haut, Zell- und Blutbildung. Mit 500 g Spargel
deckt man bereits 75 Prozent der empfohlenen Tagesmenge
an Folsäure. Vitamin C stärkt die Abwehrkräfte, sorgt
für Blutzellbildung und optimale Eisenaufnahme. Mit
500 g Spargel kann der Tagesbedarf bereits gedeckt werden.
Die Ballaststoffe des Spargels regen die Verdauung an.
Das günstige Kalium-Natrium-Verhältnis und der hohe
Gehalt an Asparaginsäure stimulieren die Nierenfunktion.
Wird Spargel mit anderen ballaststoff- und kaliumreichen
Gemüsen wie Brokkoli, Bohnen oder Erbsen kombiniert,
verstärken sich die positiven Wirkungen.
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Geschmack
und Nährstoffe erhalten
Volle
Geschmacksentfaltung und möglichst geringer Nährstoffverlust
- das ist die Devise bei der Zubereitung von Spargel.
Ein paar Tipps helfen dabei, diese Ziele zu erreichen:
Spargel garen:
Spargelstangen am besten stehend mit dem Kopf nach oben
in einem speziellen Spargelkochtopf kochen. Die Kochzeit
beträgt 10 bis 15 Minuten, je nach Durchmesser der Stangen
und der gewünschten Bissfestigkeit.
Alternative: Stangen portionsweise im oberen und unteren
Drittel mit Küchengarn bündeln und so im Bräter oder
großem Topf garen.
Nährstoffe schonen:
Die Nährstoff schonendste Garmethode ist das Dämpfen.
In einem gut verschließbaren Topf mit wenig Wasser,
einer Prise Zucker, etwas Salz und Zitronensaft. Auf
diese Weise bleibt der Spargel weiß. Ein Stück Butter
bringt Glanz.
Spargelkochwasser:
Im Sud sind wertvolle Mineralstoffe enthalten (z. B.
für Suppen). Kocht man die Schalen für ca. 15 Min. separat
mit etwas Salz und einer Prise Zucker erhält man eine
ideale Basis für Soßen und Suppen.
Spargel anrichten:
Heiß und trocken. Dann verbindet er sich gut mit der
Soße. Spezielle Spargelplatten lassen das Wasser durch
kleine Löcher ablaufen.
Spargelsaison verlängern:
Spargel eignet sich gut zum Einfrieren. Erntefrische,
geschälte Stangen können in Alufolie oder Folienbeutel
verpackt bei -18 °C für ca. 6 Monate tiefgekühlt werden.
Will man ihn zubereiten, gibt man den tiefgekühlten
Spargel unaufgetaut in siedendes Wasser mit Salz, Zucker
und etwas Zitrone. Er bleibt vitaminreich, bissfest
und aromatisch.
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Qualität
steht ganz oben
Das wichtigste
Ziel der Spargelanbauer ist, den Kunden ein qualitativ
hochwertiges Produkt anzubieten. Damit die Spitzenqualität
des Spargels erhalten bleibt, muss die Zeitspanne zwischen
dem Stechen und dem Kochen minimal gehalten werden.
Dieses Ziel wird durch den bevorzugten Absatzweg der
Direktvermarktung erreicht. Ungeschält kann frischer
Spargel in ein feuchtes Tuch gewickelt drei bis vier
Tage im Gemüsefach des Kühlschrankes aufbewahrt werden,
ohne dass Qualitätseinbußen eintreten. Das königliche
Gemüse eignet sich gut zum Einfrieren. Dazu werden die
Stangen nach dem Schälen in Folienbeutel verpackt und
in die Kühltruhe gelegt. Die Lagerung sollte aber nicht
über sechs Monate hinausgehen. Zum Auftauen werden die
tiefgekühlten Spargelstangen gleich in siedendes Salzwasser
gegeben.
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Spargelschälmaschine
Zahlreiche Betriebe bieten
ihren Kunden geschälten Spargel zum Verkauf an. Ein
Service, der von vielen Verbrauchern gerne angenommen
wird.
Mit den Spargelschälmaschinen
werden neue Absatzmärkte erschlossen wie Gastronomie,
Verarbeitungsindustrie, Supermärkte; denn damit wird
eine zusätzliche Dienstleistung angeboten. Durch das
Schälen und Einfrieren kann der Markt auch bei witterungsbe-dingter
Unterversorgung gleichmäßig mit frischer Ware beliefert
werden. Kleinere Mengen werden von geschulten Mitarbeitern
auf Wunsch der Kunden sofort von Hand geschält.
Blick ins Innere einer Schälmaschine
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Versorgung
mit Spargel
Die deutsche Produktion
beginnt in Süddeutschland unter Folien manchmal schon
Ende März. In Westfalen-Lippe fängt die Spargelzeit
etwa zwei Wochen später Mitte April an und endet am
24. Juni, Spargelsilvester (Johanni). Dann müssen die
Pflan-zen wieder regenerieren, damit sie im folgenden
Jahr erneut geerntet werden können. Heimische Produkte
werden von unseren Konsumenten gerne gekauft. Sie haben
den Vorteil der Frische, des kurzen Transportweges.
Das ist auch der Grund, warum viele Verbraucher direkt
zum Erzeuger gehen und dort ihren Spargel aussuchen.
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Vertrauen
ohne viel Worte
Der "Ab-Hof-Verkauf"
konnte in den vergangenen Jahren immer noch gesteigert
werden. Jeder Besucher eines Spargelbetriebes kann sich
über das Ernten, Waschen, Sortieren, Verpacken und Schälen
des Spargels informieren. Manchmal kann er sich auch
selbst im Spargelstechen versuchen. Der "gläserne
Betrieb" ist ein Motto auf den Spargelhöfen. Dieses
Vorgehen schafft Vertrauen ohne viel Worte. Der Absatz
über den Großhandel wird künftig zunehmenden. Die Entwicklung
des Spargelflächen in Westfalen-Lippe ist seit den 70er
Jahren (70 ha) rasant verlaufen. Mit mehr als 1.850
ha hat sich die Anbaufläche seit 1990 mehr als verdreifacht.
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